• josefineflury

CEI* 101km, Gréoux-les-Bains, Frankreich

Das erste (internationale) Rennen dieses Jahres konnte ich kaum erwarten. Endlich wieder Adrenalin im Blut, die Konzentration voll und ganz auf dem Pferd und auf der Strecke vor dir - und das wird in Gréoux-les-Bains auch abverlangt. Die Strecke ist auf kleinem Gebiet und man reitet deswegen sehr oft die gleichen Wege. Manchmal hin, manchmal zurück, manchmal 3 Mal die gleiche Schlaufe. Ausserdem führt die Strecke oft am Start/Ziel vorbei. Eine eventuelle zusätzliche mentale Herausforderung. Das haben wir uns gedacht, gekommen ist es aber ganz anders. Karajol, der sonst einen grossen Eigensinn hat, hörte brav wenn man ihm sagte, dass es schon okay sei, noch weiter zu gehen, auch wenn es aus pferdischer Sicht keinen Sinn machte.

Die Runden sind etwa zur Hälfte in den Hügeln und auf der Fläche, wobei man 1200 Höhenmeter sammelt. Die Wege in den Hügeln gehen dabei immer leicht bergauf und bergab. Die Wege sind zum grössten Teil sandig, sandig mit Steinen und Wurzeln und auf der Ebene Graswege. In Gréoux soll es auch immer heiss sein. Am Wettkampftag war es ca. 33 Grad, am Tag vorher 36 Grad.

Da wir für Karajol nur ein Training wollten, ging ich ohne grosse Erwartungen in das Rennen. Nach der zweiten Runde zeigte er, dass der schnelle Galopp auf der Ebene doch etwas schnell für ihn war. Aufgrund der bevorstehenden Hitze und dem Trainingszweck liess ich die schnelle Gruppe gehen und startete ein paar Minuten später. Das zahlte sich aus. Karajol konnte das Rennen in gutem Zustand beenden. Fotos und Videos findet ihr auf meiner Facebookseite. Jetzt geniessen wir den Muskelkater und kümmern uns um unser Heldenpferd nach dem Motto "nach dem Rennen ist vor dem Rennen".


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